SPENDENAKTION FÜR VILLEROY & BOCH MITARBEITER IN THAILAND

30.000 € FÜR OPFER DER HOCHWASSERKATASTROPHE

Ein ungewöhnlich heftiger Monsun mit starken und lang anhaltenden Regenfällen verursachte im Herbst 2011 die größte Hochwasserkatastrophe in Thailand seit 50 Jahren: Mehr als 2,3 Millionen Menschen waren von der Flut betroffen, die Wassermassen forderten fast 400 Opfer, überschwemmten eine Fläche von etwa sechs Millionen Hektar Land und verursachten einen Sachschaden von rund 11,8 Milliarden Euro.

Die Hochwasserkatastrophe betraf auch 250 Mitarbeiter von Villeroy & Boch in Thailand. Das Management vor Ort leistete mehrere Wochen lang Direkthilfe und organisierte Lebensmittel und Unterkünfte.

Tief erschüttert von den Bildern und Geschichten der thailändischen Kollegen, initiierte die Belegschaft von Villeroy & Boch in Mettlach spontan eine Spendenaktion:

Bereits Anfang November wurden in der Hauptverwaltung in Mettlach mehrere Porzellansparschweine aufgestellt, parallel dazu wurde ein Spendenkonto eröffnet.

An der Aktion beteiligten sich Villeroy & Boch Mitarbeiter aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, die Familien von Boch und Villeroy, der Vorstand und das Unternehmen selbst. Außerdem wurde ein Exemplar des limitierten Bolschoi-Tellers versteigert.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bis zum Stichtag, dem 20. Januar 2012, wurden insgesamt 30.000 € gesammelt. 

Frank Göring, Vorstandsvorsitzender von Villeroy & Boch, überreichte die Spendensumme am 1. Februar in Thailand stellvertretend an Danupong Nongpa, Human Resources Director, der von der Anteilnahme und Solidarität der europäischen Kollegen begeistert war und sich im Namen seiner Kollegen ganz herzlich bedankte: „Die betroffenen Mitarbeiter können jeden Cent gebrauchen, um langsam wieder in den Alltag zurückzufinden.“